Was bedeutet das beim Waffeleisen?
Dreheisen haben eine lange Tradition. Laut Wikipedia wurden runde historische Eisen um ihre horizontale Achse gedreht, damit beide Seiten gleichmäßig garen. Moderne Geräte mit Drehfunktion setzen das Prinzip fort: Du füllst den Teig ein, schließt das Gerät und drehst es. Das hilft besonders bei tiefen Mulden, wie bei der Brüsseler Waffel.
Die Drehung beginnt direkt nach dem Einfüllen, meist als halbe Umdrehung. Dabei fließt der Teig aus der unteren in die obere Platte. Bei Geräten ohne Drehfunktion verteilst du den Teig stattdessen mit der Kelle gleichmäßig und schließt den Deckel sofort.
Worauf solltest du achten?
Die Drehfunktion hat Vorteile, aber auch Nachteile:
- Der Teig fließt gleichmäßiger in alle Mulden und die Waffelhöhe wird einheitlicher.
- Weniger Gefahr, dass der Teig am Rand austritt.
- Das Gerät braucht mehr Platz und ist oft schwerer.
Wenn du dicke Waffeln magst, schau dir belgische Waffeleisen an. Bei der Auswahl hilft die Kaufberatung.
Achte beim Kauf auf einen stabilen Griff und eine Arretierung, damit sich das Gerät beim Drehen nicht öffnet. Wer sich unsicher ist, probiert ein Gerät mit und ohne Drehfunktion aus, bevor er sich entscheidet.
Verwandte Begriffe
Passend dazu: Überlaufrinne und Backfläche.
Häufige Fragen
Für wen lohnt sich die Drehfunktion?
Vor allem für alle, die dicke Waffeln mit tiefen Mulden backen. Bei flachen Waffeln ist der Unterschied geringer. Frag dich auch, ob du den Platz in der Küche hast.
Muss ich das Gerät bei jedem Backen drehen?
Das hängt vom Modell ab. Die Anleitung nennt, wann gedreht werden soll. Meist erfolgt die Drehung direkt nach dem Einfüllen des Teigs.
Quellen
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