Was bedeutet das beim Waffeleisen?
Je nach Region heißt die Eistüte Eiswaffel, Hörnchen, Stanitzel oder Cornet. Sie wird aus einem dünnen Teig gebacken und noch warm eingedreht. Dünne, knusprige Hörnchen aus ähnlicher Masse sind in Nordwestdeutschland als Neujahrskuchen bekannt. Zum Rollen muss das Gebäck heiß sein, denn erst beim Abkühlen wird es fest.
Wer Hörnchen selbst backen möchte, sollte wissen, dass der Teig dünn ausgebacken wird. Dicke Waffeln aus tiefen Platten eignen sich dafür nicht. Auch die Menge Teig pro Portion ist klein, damit das Gebäck zügig durchbackt und sich schnell rollen lässt.
Worauf solltest du achten?
Mit einem normalen Waffeleisen gelingt das nur eingeschränkt, denn die Platten sind meist zu tief. Für Hörnchen brauchst du:
- flache Platten oder ein Spezialgerät,
- eine Antihaftbeschichtung, damit sich der dünne Teig löst,
- ein Rollhorn oder Formholz zum Eindrehen.
Die Suche nach einem passenden Gerät beginnt im Waffeleisen-Finder. Aktuelle Modelle findest du in der Bestenliste.
Sobald das Gebäck abgekühlt ist, lässt es sich luftdicht lagern, damit es knusprig bleibt. Als Alternative kannst du fertige Waffelhörnchen oder Waffelschalen aus dem Handel verwenden.
Verwandte Begriffe
Verwandt sind Waffelteig und Wechselplatten.
Häufige Fragen
Kann ich Eiswaffeln im normalen Waffeleisen backen?
Das gelingt nur, wenn die Platten flach genug sind. Bei tiefen Gittern entsteht eine dicke Waffel, die sich nicht rollen lässt. Prüfe die Plattentiefe in den Produktangaben.
Warum muss ich die Waffel warm rollen?
Der Teig wird erst beim Abkühlen fest. Solange er warm ist, lässt er sich formen. Danach bricht er beim Biegen.
Quellen
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