Was bedeutet das beim Waffeleisen?
Laut Wikipedia ist Gusseisen eine Legierung mit mehr als 2 % Kohlenstoff und gut wärmeleitend. Traditionelle Waffeleisen bestanden aus Eisen, und elektrische Geräte hatten früher Platten aus Stahlguss, später aus Aluminiumguss. Gusseisen-Platten gelten als langlebig, sind aber schwer. Wer sie benutzt, sollte sie vor Rost schützen, mehr dazu unter Einbrennen.
Gusseisen speichert die Wärme gut und gibt sie gleichmäßig an den Teig ab. Das kann das Backbild verbessern, weil die Platten bei kaltem Teig nicht sofort stark abkühlen. Dafür ist das Gerät schwer und eignet sich eher für Herd oder Kochfeld als für den spontanen Einsatz.
Worauf solltest du achten?
Gusseisen hat Vorteile und Nachteile:
- Robust und langlebig, wenn man es pflegt.
- Keine Antihaftbeschichtung, die abnutzt, dafür braucht es Fett und Pflege.
- Schwer und langsam im Aufheizen, siehe Aufheizzeit.
Nach dem Backen wird nicht gespült, sondern abgewischt und leicht geölt. Elektrische Geräte mit beschichteten Platten sind einfacher. Die Auswahl findest du in der Bestenliste.
Aufgrund des Gewichts solltest du auf stabile Griffe achten und die Platten immer mit Topflappen anfassen. Wer es unkompliziert mag, greift eher zu beschichteten Platten, wer Wert auf Tradition legt, zu Gusseisen.
Verwandte Begriffe
Passend dazu: Einbrennen und Keramikbeschichtung.
Häufige Fragen
Rostet Gusseisen im Waffeleisen?
Es kann rosten, wenn es feucht bleibt. Laut Wikipedia ist es zwar besser korrosionsbeständig als Stahl, dennoch hilft Pflege. Trocknen und leichtes Ölen schützen die Platten.
Ist Gusseisen besser als Beschichtung?
Das ist Geschmackssache. Gusseisen ist robust, braucht aber mehr Pflege. Eine Beschichtung ist bequemer, nutzt sich aber ab.
Quellen
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