Was bedeutet das beim Waffeleisen?
Die Verbraucherzentrale beschreibt PFOA als besonders problematischen Hilfsstoff der PTFE-Herstellung, dessen Verwendung heute verboten ist. Die EU hat PFOA, ihre Salze und verwandte Verbindungen in die POP-Verordnung aufgenommen, die Herstellung, Inverkehrbringen und Verwendung beschränkt. Fertige PTFE-Beschichtungen sind etwas anderes als PFOA selbst.
Heute geht es bei der Diskussion um Antihaftbeschichtungen deshalb weniger um PFOA selbst als um die Frage, welche Ersatzstoffe verwendet werden. Das BfR erwähnt, dass bei der Herstellung andere, nicht polymere PFAS als Hilfsstoffe zum Einsatz kommen können und beim Sintern ein Großteil entfernt oder fest eingebunden wird.
Worauf solltest du achten?
Auf Verpackungen steht oft „PFOA-frei“. Das ist heute der Normalfall und sagt noch nichts über die Beschichtung insgesamt. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass PFOA teils durch andere Fluorverbindungen ersetzt wurde. Sinnvolle Schritte:
- „PFOA-frei“ als Mindeststandard sehen, nicht als Besonderheit.
- Bei Bedarf nach der Beschichtungsart fragen oder auf Keramik schauen.
- Produktangaben im Waffeleisen-Finder vergleichen.
Eine Zahl oder ein Datum zur Regelung findest du im verlinkten Rechtstext.
Wer mehr über die rechtliche Einordnung wissen möchte, findet die Verordnung und die Hinweise der Behörden unter den Quellen am Ende der Seite.
Verwandte Begriffe
Eingeordnet wird der Stoff innerhalb der Gruppe der PFAS.
Häufige Fragen
Ist PFOA in Waffeleisen enthalten?
In der EU ist PFOA heute verboten. Hersteller müssen sich daran halten. Der Hinweis „PFOA-frei“ ist deshalb meist ein Standardhinweis.
Was bedeutet „PFOA-frei“ genau?
Es heißt, dass dieser eine Stoff nicht verwendet wurde. Es sagt nicht, dass die Beschichtung PFAS-frei ist. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass PFOA teils durch andere Fluorverbindungen ersetzt wurde.
Quellen
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