Was bedeutet das beim Waffeleisen?
PTFE ist bekannt als „Teflon“, das ist ein Markenname. Die Schicht sorgt dafür, dass Teig auf den Waffelplatten nicht klebt. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht zu erwarten. Ein Übergang fluorierter Stoffe ins Lebensmittel lässt sich nach aktuellem Wissensstand nicht ganz ausschließen, die Mengen gelten aber als sehr gering.
Die Abkürzung steht für Polytetrafluorethylen. Das BfR beschreibt die Oberfläche als leicht wachsartig sowie wasser- und fettabweisend. Genau diese Eigenschaft nutzt das Waffeleisen: Fett und Zucker haften kaum, deshalb löst sich die Waffel in der Regel sauber von den Platten.
Worauf solltest du achten?
Entscheidend ist die richtige Nutzung. Das BfR nennt als Grenze etwa 360 °C: Ab dieser Temperatur kann sich die Beschichtung zersetzen, ohne dass man Rauch sieht. Deshalb gilt:
- Beschichtete Geräte nicht ohne Inhalt stark erhitzen.
- Die Pflegehinweise des Herstellers lesen.
- Stark zerkratzte Platten ersetzen, weil die Antihaftwirkung dann ohnehin nachlässt.
Wer ganz auf PTFE verzichten möchte, findet in der Bestenliste auch Geräte mit anderen Oberflächen. Die Beschichtung steht in den Produktangaben.
Falls du unsicher bist, was in deinem Gerät steckt, hilft ein Blick in die Produktbeschreibung oder eine Nachfrage beim Hersteller. Dort steht meist, ob und welche Beschichtung verbaut ist.
Verwandte Begriffe
Verwandt sind Antihaftbeschichtung allgemein und PFOA, ein früher eingesetzter Hilfsstoff.
Häufige Fragen
Ist PTFE im Waffeleisen gefährlich?
Laut BfR sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht zu erwarten. Problematisch kann extreme Überhitzung ab etwa 360 °C werden. Halte dich an die Herstellerangaben.
Ist PTFE dasselbe wie Teflon?
Teflon ist ein Markenname für PTFE-Beschichtungen. Im Alltag werden beide Begriffe oft gleichgesetzt. Chemisch ist PTFE der Kunststoff selbst.
Quellen
Unsere Empfehlungen



