Inhalt
- Was macht Apfelwaffeln besonders?
- Zutaten
- Zubereitung
- Welches Waffeleisen passt zu diesem Rezept?
- Tipps für das Gelingen
- Varianten
- Häufige Fehler
- Welche Zutaten sind für Apfelwaffeln wichtig?
- Wie viele Apfelwaffeln ergibt das Rezept?
- Passen Apfelwaffeln zum Brunch?
- Aufbewahren und Aufwärmen
- Womit schmecken die Waffeln?
Apfelwaffeln riechen nach Herbst und Zimt, auch wenn du sie im Frühling backst. Die geraspelten Äpfel machen den Teig saftig, ohne dass er matschig wird. Das Rezept ist schnell gerührt und kommt mit Zutaten aus, die meist im Haus sind. Es eignet sich gut für Kinder und für alle, die Süßes mit Frucht mögen.
Was macht Apfelwaffeln besonders?
Der Apfel bringt Fruchtsäure und Feuchtigkeit in den Teig. Die Säure gleicht die Süße aus, die Feuchtigkeit hält die Waffel innen zart. Gleichzeitig karamellisiert der Fruchtzucker beim Backen leicht und gibt den Waffeln einen goldenen Rand. Der Grundteig entspricht dem Grundrezept für Waffeln, ergänzt um Obst und Gewürz.
Welche Sorte du nimmst, spielt eine Rolle. Feste, leicht säuerliche Äpfel wie Boskoop oder Elstar behalten beim Backen etwas Biss. Sehr süße, mehlige Sorten zerfallen schneller und machen den Teig weicher. Beides funktioniert, der Geschmack unterscheidet sich aber. Raspele die Äpfel mit der Schale, wenn sie unbehandelt sind, das gibt Farbe und Struktur.
Zimt passt traditionell zu Apfel. Wer Zimt besonders gern mag, findet im Rezept für Zimtwaffeln weitere Ideen. Die Zimtwaffel ist übrigens ein eigenes Gebäck.
Zutaten
- 250 g Weizenmehl Type 405
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- 60 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 2 Eier (Größe M)
- 80 g Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
- 250 ml Milch
- 2 mittelgroße Äpfel (ca. 300 g), fein geraspelt
Zutaten bitte auf Allergene prüfen.
Zubereitung
- Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen. Die Äpfel waschen, entkernen und fein raspeln. Sehr saftige Raspel leicht ausdrücken.
- Eier, Zucker, Vanillezucker und Milch glatt verrühren.
- Die lauwarme Butter einrühren.
- Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen, zur Eiermasse geben und kurz unterrühren. Die Apfelraspel unterheben.
- Das Waffeleisen vollständig aufheizen und bei Bedarf nach Herstellerangabe leicht einfetten.
- Eine kleine Kelle Teig einfüllen, verteilen, das Gerät schließen und vier bis fünf Minuten backen, bis die Waffel goldbraun ist und kaum noch Dampf austritt.
- Die Waffeln auf einem Gitter ablegen und warm servieren.
Welches Waffeleisen passt zu diesem Rezept?
Apfelwaffeln gelingen im Herzwaffeleisen besonders gut. Die flache Form lässt den Apfelanteil gleichmäßig garen, sodass keine rohen Stückchen in der Mitte bleiben. Eine Herzwaffel besteht aus mehreren Herzen und ist leicht zu teilen. Eine Auswahl findest du im Vergleich der Herzwaffeleisen.
Im belgischen Eisen werden Apfelwaffeln dicker. Die Apfelraspel können dort in den tiefen Mulden feucht bleiben. Backe dann etwas länger und rasple die Äpfel besonders fein.
Tipps für das Gelingen
Muss ich die Äpfel vorher ausdrücken?
Bei sehr saftigen Äpfeln ja. Drücke die Raspel leicht in einem Küchentuch aus, sonst wird der Teig zu flüssig. Bei festeren Sorten reicht es, die Raspel direkt unterzurühren.
Wie verhindere ich, dass die Äpfel braun werden?
Raspele die Äpfel erst kurz vor dem Rühren. Ein Teelöffel Zitronensaft verzögert das Braunwerden. Beim Backen verschwindet die Verfärbung ohnehin.
Wie lange backen Apfelwaffeln?
Etwa vier bis fünf Minuten, je nach Gerät und Temperatur am Thermostat. Der Teig enthält mehr Feuchtigkeit als ein klassischer Rührteig, deshalb brauchen sie etwas länger. Öffne das Eisen erst, wenn kaum noch Dampf austritt.
Varianten
- Mit Walnüssen: Gehackte Walnüsse passen gut zu Apfel und Zimt. Etwa zwei Esslöffel reichen.
- Mit Rosinen: Eine Handvoll Rosinen gibt zusätzliche Süße. Weiche sie vorher kurz in Wasser ein.
- Mit wenig Zucker: Reduziere den Zucker auf die Hälfte. Wie das funktioniert, zeigt das Rezept für Waffeln ohne Zucker.
- Mit Vollkornmehl: Ersetze die Hälfte des Weizenmehls durch Vollkornmehl und gib einen Schuss Milch dazu.
- Mit Birne: Nimm statt Äpfeln feste Birnen. Der Teig wird milder und weicher.
Häufige Fehler
- Die Äpfel sind zu grob geraspelt. Folge: Stücke bleiben roh und lassen den Teig brechen. Lösung: Fein raspeln.
- Zu viel Apfel im Teig. Folge: Der Teig wird nass und klebt. Lösung: Bei mehr als 300 g Äpfeln etwas Mehl ergänzen.
- Die Waffel wird zu dunkel. Folge: Fruchtzucker verbrennt am Rand. Lösung: Temperatur eine Stufe senken.
- Das Eisen klebt. Folge: Die Waffel reißt. Lösung: Gut vorheizen und leicht einfetten. Siehe Waffeln kleben.
- Zu früh geöffnet. Folge: Die Waffel zerfällt. Lösung: Warten, bis kaum noch Dampf austritt.
Wenn Fruchtreste am Eisen haften, hilft der Ratgeber Waffeleisen reinigen bei der Reinigung.
Welche Zutaten sind für Apfelwaffeln wichtig?
Der Apfel bringt Frucht und Feuchtigkeit, der Zimt das typische Aroma. Mehl und Backpulver sorgen für Struktur und Auftrieb. Eier und Butter binden den Teig und machen ihn zart. Die Milch passt die Konsistenz an. Der Zucker ist moderat, weil der Apfel selbst süßt. Wer es süßer mag, nimmt etwas mehr Zucker oder streut Zimtzucker über die fertigen Waffeln.
Wie viele Apfelwaffeln ergibt das Rezept?
Das Rezept ergibt etwa acht Waffeln. Die Menge schwankt je nach Größe deiner Backfläche und danach, wie viel Teig du pro Waffel einfüllst. Für eine größere Gruppe verdoppelst du die Mengen und rührst den Teig in einer großen Schüssel an. Halte die fertigen Waffeln im Backofen warm, aber stapele sie nicht, damit sie knusprig bleiben.
Passen Apfelwaffeln zum Brunch?
Ja, sie sind ein guter Begleiter auf dem Brunchbuffet. Sie schmecken warm und abgekühlt und lassen sich gut vorbereiten. Reiche Joghurt, Nussmus und frische Früchte dazu, dann können sich alle ihre Waffel selbst belegen. Mehr Ideen für Feste findest du im Magazin.
Aufbewahren und Aufwärmen
Apfelwaffeln bleiben durch das Obst auch abgekühlt angenehm weich. Lass sie vollständig auskühlen und bewahre sie in einer Dose im Kühlschrank auf, dort halten sie sich etwa zwei Tage. Zum Einfrieren legst du sie einzeln auf ein Blech, frierst sie an und füllst sie in einen Beutel. Aufgewärmt werden sie im Toaster oder Backofen, dann wird die Außenseite wieder knusprig. Den Teig kannst du nicht lange stehen lassen, weil die Apfelraspel Wasser abgeben.
Womit schmecken die Waffeln?
Zu Apfelwaffeln passen Vanillesauce, Joghurt, Zimtzucker oder warmes Apfelkompott. Auch ein Klecks Quark mit Honig schmeckt gut. Für den Brunch kannst du sie mit Frischkäse und Nüssen kombinieren. Weitere Ideen findest du in der Rezeptübersicht.
Häufige Fragen
Welche Äpfel eignen sich für Apfelwaffeln?
Feste, leicht säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar behalten beim Backen etwas Biss. Süße, mehlige Sorten werden weicher. Beides funktioniert.
Muss ich die Äpfel schälen?
Nein, bei unbehandelten Äpfeln kannst du die Schale mitraspeln. Sie gibt Struktur und Farbe. Bei Kindern, die Schale nicht mögen, kannst du sie entfernen.
Wie viele Äpfel brauche ich?
Für acht Waffeln reichen zwei mittelgroße Äpfel, das sind etwa 300 Gramm. Mehr Obst macht den Teig nasser und die Waffel schwerer.
Kann ich Apfelwaffeln ohne Zucker backen?
Ja, reife Äpfel bringen eigene Süße mit. Reduziere den Zucker oder lass ihn weg und erhöhe die Zimtmenge. Die Waffeln werden etwas heller.
Kann ich Apfelwaffeln einfrieren?
Ja. Frier die abgekühlten Waffeln einzeln an und lagere sie im Beutel. Im Toaster werden sie wieder knusprig.
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