Inhalt
- Was macht Buttermilchwaffeln besonders?
- Zutaten
- Zubereitung
- Welches Waffeleisen passt zu diesem Rezept?
- Tipps für das Gelingen
- Varianten
- Häufige Fehler
- Welche Zutaten sind für Buttermilchwaffeln wichtig?
- Wie viele Buttermilchwaffeln ergibt das Rezept?
- Wann passen Buttermilchwaffeln besonders gut?
- Aufbewahren und Aufwärmen
- Womit schmecken die Waffeln?
Buttermilchwaffeln sind die Waffeln für alle, die es nicht zu süß mögen. Die Buttermilch gibt dem Teig eine frische, leicht säuerliche Note und macht ihn luftig. Das Rezept ist schnell gerührt und braucht nur wenige Zutaten. Im belgischen Waffeleisen werden die Waffeln hoch, zart und außen schön knusprig.
Was macht Buttermilchwaffeln besonders?
Buttermilch ist ein säuerliches Milchprodukt, das beim Buttern von Rahm entsteht oder durch Fermentation hergestellt wird. Im Teig übernimmt sie zwei Aufgaben. Ihre Säure reagiert mit dem Backpulver und bildet zusätzliche Gasbläschen, was den Teig lockert. Außerdem macht sie das Gebäck zart und gibt ein frisches Aroma. Mehr zur Zutat erklärt das Glossar unter Buttermilch.
Der Teig ähnelt dem Grundrezept für Waffeln, ist aber durch die Buttermilch dicker und schmeckt weniger süß. Die Säure kann beim Backen leicht herausschmecken, besonders mit wenig Zucker. Wer es milder mag, ersetzt einen Teil der Buttermilch durch Milch. Wer es frischer will, nimmt mehr Buttermilch und etwas Zitronenabrieb.
Eine ähnliche Idee mit Joghurt statt Buttermilch zeigt das Rezept für Joghurtwaffeln.
Zutaten
- 250 g Weizenmehl Type 405
- 2 TL Backpulver
- 60 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 3 Eier (Größe M)
- 300 ml Buttermilch, zimmerwarm
- 80 g Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
- 1 unbehandelte Zitrone, nur die Schale
Zutaten bitte auf Allergene prüfen.
Zubereitung
- Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen.
- Eier, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig rühren.
- Buttermilch und lauwarme Butter einrühren.
- Mehl, Backpulver und Salz mischen, zur Eiermasse geben und nur kurz unterrühren. Den Teig zehn Minuten ruhen lassen.
- Das Waffeleisen vollständig aufheizen und bei Bedarf nach Herstellerangabe leicht einfetten.
- Eine Kelle Teig einfüllen, verteilen, das Gerät schließen und vier bis sechs Minuten backen, bis die Waffel goldbraun ist und kaum noch Dampf austritt.
- Die Waffeln auf einem Gitter ablegen und warm servieren.
Welches Waffeleisen passt zu diesem Rezept?
Buttermilchteig ist luftig und gut für ein belgisches Waffeleisen. Die tiefen Mulden geben dem Teig Platz zum Aufgehen, und die Brüsseler Waffel wird hoch und zart. Achte auf ein Gerät mit ausreichend Leistung, damit der dicke Teig durchgart. Mehr zur Waffelhöhe steht im Glossar.
Im Herzwaffeleisen werden Buttermilchwaffeln flacher und knuspriger. Backe dann etwas kürzer, weil weniger Teig im Gerät ist. Wer ein dickeres Ergebnis möchte, kann sich am Rezept für belgische Waffeln orientieren.
Tipps für das Gelingen
Muss die Buttermilch Zimmertemperatur haben?
Ja, das ist sinnvoll. Kalte Buttermilch kann beim Mischen mit warmer Butter Flocken bilden. Nimm sie eine halbe Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
Wie lange sollte der Teig ruhen?
Zehn Minuten Ruhezeit helfen, damit das Mehl quillt und der Teig gleichmäßiger wird. Zu langes Stehen lässt die Triebkraft nachlassen, weil das Backpulver reagiert. Backe den Teig deshalb innerhalb einer halben Stunde.
Wie bekomme ich eine knusprige Waffel?
Heize das Eisen vollständig vor und lasse die Waffel lange genug backen. Die Buttermilch fördert die Bräunung. Ein Gitter zum Auskühlen verhindert, dass die Waffel durch Dampf weich wird. Beginne mit mittlerer Temperatur am Thermostat.
Varianten
- Mit Zitrone: Die Schale einer unbehandelten Zitrone macht den Teig frischer.
- Mit Heidelbeeren: Eine Handvoll Heidelbeeren unterheben. Gefrorene Beeren ungetaut verwenden.
- Mit Vanille: Das Mark einer Vanilleschote verstärkt das Aroma.
- Herzhaft: Lass den Zucker weg und gib Kräuter und geriebenen Käse dazu.
- Mit Zimt: Ein Teelöffel Zimt passt gut zur Säure. Siehe auch Zimtwaffeln.
Häufige Fehler
- Die Buttermilch ist zu kalt. Folge: Die Butter flockt aus. Lösung: Zimmerwarm verwenden.
- Der Teig steht zu lange. Folge: Die Waffeln werden flach. Lösung: Innerhalb von 30 Minuten backen.
- Zu viel Teig im Gerät. Folge: Er läuft über. Lösung: Weniger einfüllen. Die Überlaufrinne fängt Reste auf.
- Zu lange gerührt. Folge: Zäher Teig. Lösung: Nur kurz verrühren.
- Das Eisen ist nicht heiß genug. Folge: Die Waffel klebt. Lösung: Auf die Kontrollleuchte achten.
Wenn der Teig am Eisen haftet, hilft der Ratgeber Waffeln kleben.
Welche Zutaten sind für Buttermilchwaffeln wichtig?
Die Buttermilch ist die Hauptzutat und macht den Teig luftig und leicht säuerlich. Mehl und Backpulver sorgen für Struktur und Auftrieb. Eier binden den Teig, die Butter macht ihn zart. Der Zucker ist moderat, weil die Säure der Buttermilch einen leichten Kontrast bildet. Die Zitronenschale gibt Frische, lässt sich aber weglassen.
Wie viele Buttermilchwaffeln ergibt das Rezept?
Das Rezept ergibt etwa acht Waffeln im belgischen Eisen. Die Zahl hängt von der Größe deiner Backfläche ab. Für eine größere Gruppe verdoppelst du die Mengen und rührst den Teig in einer großen Schüssel an. Backe den Teig innerhalb von etwa einer halben Stunde, damit das Backpulver seine Wirkung behält. Halte fertige Waffeln auf einem Gitter im Backofen warm.
Wann passen Buttermilchwaffeln besonders gut?
Sie eignen sich für Frühstück und Brunch, wenn es nicht zu süß sein soll. Durch die frische Note passen sie gut zu Beeren, Zitrus und Joghurt. Auch als Basis für herzhafte Beläge mit Frischkäse oder Lachs sind sie geeignet, wenn du den Zucker im Teig reduzierst. Probiere es zum Beispiel mit Rührei, Schnittlauch oder einer Scheibe Käse zwischen zwei kleinen Waffeln, das ergibt ein schnelles Waffelsandwich.
Aufbewahren und Aufwärmen
Buttermilchwaffeln sind frisch am besten, bleiben aber auch abgekühlt angenehm weich. Lass sie auf einem Gitter auskühlen und bewahre sie in einer Dose im Kühlschrank auf, dort halten sie sich etwa zwei Tage. Zum Einfrieren legst du sie einzeln auf ein Blech, frierst sie an und füllst sie dann in einen Beutel. Aufgewärmt werden sie im Toaster oder Backofen, dann wird die Außenseite wieder knusprig. Mehr Tipps im Ratgeber Waffeln aufbewahren.
Womit schmecken die Waffeln?
Buttermilchwaffeln schmecken mit Ahornsirup, Beeren, Joghurt oder Puderzucker. Auch ein Klecks Quark mit Honig passt. Für den Brunch kannst du sie mit Frischkäse und Räucherlachs servieren. Weitere Rezepte findest du in der Rezeptübersicht.
Häufige Fragen
Was ist Buttermilch?
Buttermilch ist ein säuerliches Milchprodukt. Sie entsteht beim Buttern von Rahm oder durch Fermentation. Im Teig macht sie das Gebäck zart und lockert es durch die Säure.
Kann ich Buttermilch ersetzen?
Ja, mit Milch und Zitronensaft oder mit Joghurt, der mit Milch verdünnt wird. Der Geschmack wird milder als bei echter Buttermilch.
Warum sind Buttermilchwaffeln luftiger?
Die Säure der Buttermilch reagiert mit dem Backpulver und bildet zusätzliche Gasbläschen. Dadurch geht der Teig besser auf.
Welches Waffeleisen eignet sich?
Ein belgisches Waffeleisen mit tiefen Mulden lässt die Waffeln hoch und zart werden. Im Herzwaffeleisen werden sie flacher und knuspriger.
Wie lange sind Buttermilchwaffeln haltbar?
Im Kühlschrank halten sie sich in einer Dose etwa zwei Tage. Eingefroren halten sie länger. Zum Aufwärmen nimmst du Toaster oder Backofen.
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