Inhalt
- Was sind Bubble Waffles?
- Zutaten
- Zubereitung
- Welches Waffeleisen passt zu Bubble Waffles?
- Tipps für gelungene Bubble Waffles
- Varianten für Bubble Waffles
- Häufige Fehler bei Bubble Waffles
- Welche Zutaten sind für Bubble Waffles wichtig?
- Wie viele Bubble Waffles ergibt das Rezept?
- Aufbewahren und Aufwärmen
- Womit schmecken Bubble Waffles?
Bubble Waffles, auch Eierwaffeln oder Eggettes genannt, stammen aus Hongkong. Sie bestehen aus vielen kleinen Kugeln, die zu einem Gitter verbunden sind. Außen sind sie knusprig, innen weich und leicht süß. Traditionell isst man sie als Straßensnack frisch aus der Tüte. Heute werden sie gern mit Eis, Obst, Sahne oder Schokolade gefüllt. Mit einem passenden Gerät gelingen sie auch zu Hause.
Was sind Bubble Waffles?
Die Bubble Waffle ist eine Waffelform mit runden Blasen. Der Teig ist flüssiger als bei klassischen Waffeln und ähnelt eher einem dünnen Pfannkuchenteig. Dadurch läuft er in jede Mulde, bildet eine dünne, knusprige Wand und lässt innen Hohlräume. Die Waffeln halten ihre Form, solange sie warm sind, und lassen sich zu einer Tüte rollen. Im Vergleich zum Grundrezept für Waffeln enthält der Teig weniger Butter, dafür Speisestärke und eine kleine Menge Öl. Das macht die Hülle besonders knusprig.
Zutaten
- 2 Eier (Größe M)
- 100 g Zucker
- 240 ml Milch
- 2 EL neutrales Öl
- 1 TL Vanilleextrakt
- 180 g Weizenmehl Type 405
- 2 EL Speisestärke
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
Zutaten bitte auf Allergene prüfen.
Zubereitung
- Eier und Zucker in einer Schüssel verrühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat.
- Milch, Öl und Vanilleextrakt einrühren.
- Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz mischen, in die Eiermasse sieben und glatt verrühren.
- Den Teig zehn Minuten ruhen lassen. Er soll flüssig, aber nicht wässrig sein, ähnlich wie Pfannkuchenteig.
- Das Bubble-Waffeleisen vollständig aufheizen und beide Platten leicht einfetten.
- Den Teig gleichmäßig auf die untere Platte gießen, so dass alle Mulden gefüllt sind, ohne dass viel Teig überläuft.
- Das Gerät schließen und je nach Modell etwa drei bis vier Minuten backen, bis die Waffel goldgelb ist und kaum noch Dampf austritt. Das Gerät dabei nicht zu früh öffnen.
- Die Waffel vorsichtig lösen, bei Bedarf zu einer Tüte rollen oder flach auf einem Gitter auskühlen lassen und füllen.
Welches Waffeleisen passt zu Bubble Waffles?
Für Bubble Waffles brauchst du ein spezielles Gerät mit kugelförmigen Mulden. Ein normales Herz- oder Belgisch-Eisen erzeugt keine Kugeln. Welche Modelle es gibt, siehst du in unserem Vergleich der Bubble-Waffeleisen. Bei manchen Geräten sind die Platten abnehmbar, bei anderen fest verbaut. Achte beim Befüllen darauf, dass der Teig gleichmäßig verteilt wird. Eine Überlaufrinne fängt überschüssigen Teig auf, falls dein Gerät eine hat. Hat dein Eisen eine Drehfunktion, verteilt sich der Teig beim Wenden gleichmäßiger.
Tipps für gelungene Bubble Waffles
Wie dünnflüssig muss der Teig sein?
Der Teig soll vom Löffel fließen, aber nicht wässrig sein. Ist er zu dick, bleiben Lücken in den Kugeln. Ist er zu dünn, wird die Waffel blass und brüchig. Rühre im Zweifel einen Esslöffel Milch ein oder einen Esslöffel Mehl, bis die Konsistenz stimmt. Der Waffelteig wird durch das Ruhen dicker, probiere ihn vor dem Backen noch einmal.
Wie werden Bubble Waffles knusprig?
Heize das Gerät vollständig vor und fette beide Platten leicht ein. Backe nicht zu kurz. Wenn die Waffel noch weich ist und kaum Farbe hat, bleibt sie beim Abkühlen schlaff. Warte, bis kaum noch Dampf austritt. Stelle den Thermostat auf mittlere bis hohe Hitze, je nach Gerät. Lege die Waffel nach dem Backen flach auf ein Gitter, damit der Dampf entweichen kann.
Wie forme ich eine Tüte?
Rolle die Waffel direkt nach dem Backen, solange sie warm und biegsam ist. Nimm ein Backpapier oder einen Waffelhalter zu Hilfe, damit du dich nicht verbrennst. Halte die Form einige Sekunden, bis sie stabil ist. Danach kannst du sie füllen.
Varianten für Bubble Waffles
- Mit Vanille und Eis: Gib Vanilleeis in die Tüte und garniere mit Früchten.
- Mit Schokolade: Ersetze zwei Esslöffel Mehl durch Kakao und gib einen Schuss Milch mehr dazu.
- Mit Früchten: Frische Erdbeeren, Banane oder Heidelbeeren passen gut, ebenso heiße Kirschen.
- Mit Matcha oder Pandan: In Hongkong sind aromatisierte Teige verbreitet. Rühre einen Teelöffel Matchapulver in das Mehl.
- Mit Zimt: Eine Prise Zimt gibt Würze, mehr Ideen bei den Zimtwaffeln.
- Dicker oder tiefer: Für eine weichere Waffel mit mehr Volumen probiere die belgischen Waffeln.
Häufige Fehler bei Bubble Waffles
- Der Teig ist zu dick. Folge: Die Mulden füllen sich nicht, es bleiben Löcher. Lösung: Mit Milch verdünnen.
- Zu viel Teig. Folge: Er läuft über. Lösung: Weniger einfüllen. Der Beitrag Teig läuft über hilft weiter.
- Zu früh geöffnet. Folge: Die Waffel bricht oder bleibt in den Mulden hängen. Lösung: Warten, bis kaum noch Dampf austritt. Mehr dazu im Ratgeber Waffeln kleben.
- Die Platten sind nicht eingefettet. Folge: Die Kugeln haften an. Lösung: Leicht einfetten und gut vorheizen.
- Zu kurz gebacken. Folge: Die Waffel wird schlaff. Lösung: Etwas länger backen, bis sie goldgelb ist. Mehr Tipps im Ratgeber Waffeln werden nicht knusprig.
Die Platten reinigst du nach dem Abkühlen mit einem weichen Tuch, wie im Beitrag Waffeleisen reinigen beschrieben. Kratzer in der Beschichtung vermeidest du mit Holz- oder Silikonzubehör.
Welche Zutaten sind für Bubble Waffles wichtig?
Das Mehl gibt dem Teig Struktur, die Speisestärke macht die Hülle knuspriger. Eier und Milch bilden die Basis des flüssigen Teigs. Das Öl sorgt für zarte Kugeln, das Backpulver für Auftrieb. Der Zucker bringt Süße und Farbe. Vanille rundet den Geschmack ab. Wenn du Zutaten austauschst, ändere die Menge der Flüssigkeit nur wenig, damit der Teig seine Konsistenz behält.
Wie viele Bubble Waffles ergibt das Rezept?
Das Rezept ergibt etwa vier große Waffeln, je nach Größe der Platten. Bei kleineren Geräten werden es mehr, bei größeren weniger. Backe immer nacheinander und halte die fertigen Waffeln im Backofen bei niedriger Temperatur auf einem Gitter warm. Frisch schmecken sie am knusprigsten, deshalb füllst du sie erst nach dem Backen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Bubble Waffles schmecken frisch am knusprigsten. Wenn Reste bleiben, lass sie auskühlen und bewahre sie in einer Dose auf. Sie werden dabei weich. Zum Aufwärmen nimmst du den Backofen bei mittlerer Hitze, dann wird die Hülle wieder knusprig. Der Teig hält sich abgedeckt im Kühlschrank bis zum nächsten Tag. Rühre ihn vor dem Backen kurz um und prüfe die Konsistenz.
Womit schmecken Bubble Waffles?
Klassisch sind Eis, frische Früchte, Schlagsahne, Schokosauce oder Karamell. Auch Marshmallows, Nüsse oder Streusel passen. Weitere Rezepte findest du in der Rezeptübersicht.
Häufige Fragen
Was sind Bubble Waffles?
Bubble Waffles sind Eierwaffeln aus Hongkong. Sie bestehen aus vielen kleinen Kugeln, die zu einem Gitter verbunden sind. Außen sind sie knusprig, innen weich.
Brauche ich ein spezielles Waffeleisen?
Ja, du brauchst ein Gerät mit Kugel-Mulden. Normale Herz- oder Belgisch-Eisen erzeugen diese Form nicht. In unserem Vergleich findest du passende Bubble-Waffeleisen.
Wie dünnflüssig muss der Teig sein?
Er soll ähnlich wie Pfannkuchenteig vom Löffel fließen. Ist er zu dick, bleiben Lücken in den Kugeln. Ist er zu dünn, wird die Waffel blass und brüchig.
Warum werden meine Bubble Waffles weich?
Mögliche Gründe sind zu kurze Backzeit, ein nicht vorgeheiztes Gerät oder Dampf, der nicht entweichen kann. Backe länger, bis sie goldgelb sind, und lege sie flach auf ein Gitter.
Wie lange sind Bubble Waffles haltbar?
Frisch sind sie am knusprigsten. Reste halten sich in einer Dose bis zum nächsten Tag, werden aber weich. Im Backofen bei mittlerer Hitze werden sie wieder knusprig.
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